Lama, singen und streiten?

9. Oktober 2016/Allgemein
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Drei Frauen, eine Idee und ein tolles Resultat!

 

Es war irgendwann im Frühling als sich Doris Hubner, Rösslhof, Lisa Cristelli, alphastimme und Silke Pauritsch, Streit.Werk.Statt, das erste Mal begegneten. Die drei Frauen hatte bis dahin nur eines verbunden, jede von ihnen hatte den Entschluss gefasst ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Auf dem Weg vom Entschluss zur Umsetzung verging einige Zeit, in der man sich immer wieder einmal über den Weg gelaufen ist und geplaudert hat. Dieselben Gedanken, die unbändige Freude auf Das, was kommen wird, die Leidenschaft hinter den persönlichen Projekten, aber auch die Zweifel, die sich hin und wieder meldeten, verbanden. Wie schön ist es, gerade in Momenten der aufkeimenden Unsicherheit jemanden an seiner Seite zu wissen, der versteht, zuhört und ehrliches Feedback gibt. Ja Sager helfen wenig, ständige Kritiker und Panikverbreiter noch weniger. Konstruktive Wegbegleiter, die in solchen Momenten an die eigene Überzeugung wieder erinnern und Mut und Energie geben, sind unbezahlbar, wertvoll und notwendig. Mit der Zeit erkannten die drei, trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit in Persönlichkeit und Profession sehr viel Verbindendes.

Die Projekte wurden immer konkreter und die Gründungen waren fixiert. Eine liebe Freundin hatte gefragt, ob es ein Fest zur Gründung der Streit.Werk.Statt geben würde.  Hmmmm, ein Fest? Wo? Wen einladen? Wie machen? Viele Fragen! Die Frage nach dem Wo, war schnell beantwortet. Das Museum der Wahrnehmung in Graz sollte der perfekte Rahmen für das Vorhaben werden. Wie zu ausreichend interessierten Gästen kommen? Der Gedanke des Zusammenwirkens stand das erste Mal im Raum. Also stellte die Streit.Werk.Statt ihre Idee dem Rösslhof und der alphastimme vor und diese waren sofort begeistert dabei. Regelmäßige Treffen folgten und aus der anfänglichen Idee wurde ein richtiges Event. Es konnten weitere Gründerinnnen gewonnen werden, die mit Freude ihre Talente einbrachten. Letztenendes haben die Moderatorin und Mentaltrainerin, Sonja Piro, die Fotografin, Simone Binder, die Fotografin und Filmerin, Gia Kollreider, die Bandoneon Spielerin und Yoga Expertin, Christine Swoboda und die Konditorin, Suna Robatscher ihre Leistungen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Austausch gab es Werbung und die Teilnahme an der Veranstaltung. Ein geniales Netzwerk hatte sich gefunden, seine Kompetenzen gebündelt und etwas Tolles auf die Beine gestellt. Der bereits erfahrene Unternehmer Robert Pichler sorgte mit seinen wunderschönen Sesseln, in der komplett in Weiß gestalteten aktuellen Ausstellung des Museums der Wahrnehmung , für tolle Farbakzente. Es gab Lamas vor dem Museum, Live Musik von Chantoneon, die Verlosung einer kreativen Torte der Törtchenprinzessin und im Anschluss an die Interviews mit den Gründerinnnen kulinarische Köstlichkeiten. Die Gäste kamen zahlreich und es wurde ein wunderbares Event! So gut und unkompliziert kann Zusammenarbeit unter Frauen funktionieren! Wie Sie bestimmt schon vermutet haben, bin ich eine der Gründerinnen und die Streit.Werk.Statt ist mein Baby. Ich bin dankbar dafür, dass wir uns alle über den Weg gelaufen sind und die Lust für neue gemeinsame Projekte ist geweckt. Ideen? Da gibt es bereits die eine oder andere. Unter anderem arbeiten wir an einem breit gefächerten Angebot interessanter, lustiger und lehrreicher Workshops für tolle Frauen, die ihr Potenzial noch weiter entfalten wollen. Wenn Sie nichts versäumen wollen, folgen Sie der StreitWerk.Statt auf facebook und/ oder meinem Blog.

Eine wunderbare Sache muss ich Ihnen noch unbedingt erzählen. Zugegeben, ich war knapp dran mit dem Drucken meiner Folder. Nachdem  meine Grafikerin, Vera Tödling, in Windeseile wieder einmal perfekt meine Vorstellungen umgesetzt hatte, Flyeralarm rechtzeitig mein Päckchen versendet hatte, passierte etwas Unerwartetes. Mein Paket wurde statt in die Streit.Werk.Statt, in die Firma J.Hornig zugestellt. Ein kleiner Fehler mit großer Auswirkung, mussten doch meine Folder unbedingt in die Säckchen für die Gäste kommen. Nun ja, Freitagnachmittag stand ich also im Regen vor den verschlossenen Toren des Betriebsgeländes der Firma J.Hornig. Was tun? Einbrechen? Feueralarm auslösen? Es musste einen besseren Weg geben. 😉 Meine persönliche Feuerwehr anrufen, meine Ulli. Sie weiß auch in aussichtslosen Fällen immer noch was zu tun ist. Und so war es auch dieses Mal. Sie kontaktierte Social Media von J. Hornig Kaffee und hatte Glück. Ein einsatzbereiter und verständnisvoller Mitarbeiter, namens Christoph, machte das scheinbar Unmögliche möglich. Er organisierte einen Kollegen aus der Logistik und motivierte diesen am freien Samstag ins Unternehmen zu kommen, um mein Paket rechtzeitig herauszugeben. Es sind solche Menschen, warum ich meine Arbeit so liebe. Ich glaube, an Menschen voller Enthusiasmus für das was sie tun und Mitgefühl, und an Unternehmen, die genau solche Mitarbeiter einstellen! Einfach schön! Fast bin ich dankbar dafür, dass mein Paket falsch zugestellt wurde, sonst hätte sich diese wunderbare Geschichte niemals ereignet. Ein großes DANKE an alle Mitwirkenden (Tanja, Eva, unsere Mütter und andere Bäckerinnen, Ulli samt Family, Papa, Volkmar, Peter, Josef) und alle lieben Gäste!

 

Ich wünsche Ihnen wunderschöne Tage,

bis zum nächsten Mal in der Streit.Werk.Statt!

Ihre Silke Pauritsch

Comments (2)

  • Doris Hubner / 13. Oktober 2016 / Antworten

    Es war ein tolles Event, es war einmalig soviele kreative und innovative Menschen kennen gelernt zu haben und ich freue mich schon auf unsere nächsten Projekte.

    • (Author) Silke Pauritsch / 13. Oktober 2016 / Antworten

      Unglaublich, dass aus einer kleinen Idee etwas so Schönes geworden ist. Ich freue mich auch auf unsere gemeinsamen Vorhaben!

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